Schönheit im Kinderzimmer

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis:


Wenn Dave Brubeck sehr einfühlsam [zumindest meint man eine unwahrscheinlich sanfte Bewegung der Finger zu vernehmen, wie diese herabschleichen – geradezu – auf die Tasten] eine eigentlich wunderbare – aber durch Marusha in die Banalität geschubste und damit ästhetisch vernichtete – Melodie [Over the rainbow] in einem jazzigen und damit erweiterten tonalen Resonanzraum erklingen lässt, sich sehr viel Zeit nehmend und man sich in einem abgedunkelten Raum befindet, liegend, in dem sich lediglich ein weiterer, kleinerer Atem vor sich hin bewegt, ebenfalls liegend und langsamer werdend [da einschlafend], dann ist das so schön wie eine heiße Nadel aus Zuckerwatte, die langsam direkt unter den Brustkorb geschoben wird und an der man langsam verenden möchte, weil nichts besseres mehr kommen kann.  


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