Derzeitiges

Hier veröffentliche ich alles, woran ich derzeit arbeite oder was ich so andenke. Zum Beispel unfertige/fertige Songs, unfertige/fertige Texte, irgendwas Nachgedachtes, Empfehlungen (wenn mir etwas über den Weg läuft), Bilder und überhaupt möglichst (ich bemühe mich) interessante Dinge.

Textproduktionsutensilien [und Kaffee]

Sketching for People

Ein Tipp zum Wochenstart… Ebenfalls ein kleiner Ausblick für die Woche: Es gibt wieder einen Musiktheorie-Beitrag. Beweisstück (Notizen A): Und ich lass mir von euch auf die Finger schauen, bei der Komposition (oh ja, so hochtrabend) eines neuen Songs. Es geht um Bayern und Techno. Oh weh. Bis dahin, euch eine gute Woche!

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Schönheit, wenn der Postmann klingelt

Da heute der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit wann das denn?), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn der Postbote klingelt und sagt „Schön Sie zu sehen!“ und „Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!“, dann ist das nicht nur sehr einfach, vollkommen unscheinbar,…

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#Showyourworkprocess: Twitterpoesie [wird aktualisiert]

Ich fragte mich die letzte Woche über, als ich so in meinem Schlosspark ein Tässchen Champagner schlürfte und mich grämte über meine Gedanken: Was kann Poesie heutzutage eigentlich noch? Was wäre eine moderne Form für poetische Texte? Welche Voraussetzungen hätte diese? Und was wäre mein persönliches Vorhaben mit dieser Form von Poesie? Inspiriert dazu wurde…

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#Empfehlungen

Musik: Camélia Jordana – jusqu’au bout des cils (warum dieser Song „nice“ ist, werde ich euch bald wieder mustheoretisch begründen) Kunst: Tommy Siegel macht bittersweete Comics über Beziehungen und Beziehungserwartungen. Ihr könnte euch das auf Twitter ansehen, auf Facebook oder ihr abonniert seinen Newsletter. Hier mein Lieblingscomic: Street-Kunst: In Lyon füllt der Künstler Ememem beschädigte…

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Schönheit im Hirn (und wie Sabine zurecht anmerkte: auch im Herz?)

Es gab wieder einen Versuch. Schönheit zu dokumentieren: Wenn kurz, nach dem Einatmen, mit einer simplen Idee im Kopf – einer übersimplen, unterkomplexen Idee, die eigentlich nicht wahr sein kann, weil sie das unüberwindbar erfahrbare Konzept von Zeit hinterfragt, indem sie behauptet: „alles ist bereits da“ – irgendwo im Brustkorb, relativ mittig, ein Ziehen auftritt,…

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#Showyourwork: Lyrisches

Da es hier etwas lyrischer werden soll und da November ist und da dieser düster daherkommt und da nicht nur meine Lyrik interessant ist, sondern die von anderen vielleicht noch viel mehr, da zum Beispiel Robert Gernhardt das sehr gut macht und da man diesen viel öfter lesen sollte, gibt es hier nun eine neue…

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#S-Bahntexte

Diese Woche war ich nur in S-Bahnen und auf Twitter unterwegs. Daher gibts heute nur kurze Textchen, die in einen Tweet passen. Vielleicht gefällt euch ja was davon: IDa steht: Niemeier Mietstation. Brockharter Tattoobeton an der S. Flaumbesetzte Beats auf Radioeins. Alles so flausch-fragil. Wie Kätzchen. Die Trauerweide beugt sich am Kanal zwischen Kleingärten an…

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#Sätze: über den Geist

Die heutigen inspirierenden Sätze sind von Albert Camus und sie thematisieren die Sehnsucht des menschlichen Geistes nach einem ursprünglichen Prinzip: „So kann der Geist, der die Wirklichkeit begreifen will, erst dann zufrieden sein, wenn er sie auf Denkbegriffe zurückführt. Wenn der Mensch erkennen würde, daß auch das Universum lieben und leiden kann, dann wäre er…

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Schönheit auf dem Schlafzimmerboden

Ein neuer Versuch. Dokumentationen von Schönheit. Hier das Ergebnis: Wenn die Bäume, bei der Schau aus dem Fenster vom Schlafzimmerboden aus – in einem Winkel von ca. 20 Grad, schräg nach oben, so also, dass nur die Baumwipfel zu sehen sind – das einzig Sichtbare sind, vor einem Hintergrund grauer Wolken – graue Wolken jedoch,…

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#Musiktheorie: Putzlicht – Nils Frevert

Zunächst einmal gilt es, dieses wirklich schöne Lied von Nils Frevert (Putzlicht) zu empfehlen. Es kommt zwar als „gefälliger“ Popsong daher und mag dem ein oder anderen beim ersten Hören vielleicht nur ein „och“ aus dem Kommunikationsapparat herauskitzeln, wenn man es jedoch bewusst, mit einer Aufmerksamkeit, wie man sie beim Zwiebelschneiden aufzuwenden bereit ist, hört,…

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Musik von Ardū

Die talentierteste Linda Udre war heute zu Besuch und hier ist ein kleiner Ausschnitt dessen, was heute passiert ist: Wir nennen uns übrigens Ardū (ach, daher die Überschrift!) und ihr könnt uns – zumindest einen Song – auf Soundcloud hören. Wenn ihr wollt, dann hier:

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#Sätze: zur Verständigung

Ich dachte mir, ich zeig euch einfach ein paar gute „Sätze“. Sehr einfach. Simpel geradezu. Sätze, die etwas interessantes bedeuten und die vielleicht inspirieren. Zunächst zu ganz unterschiedlichen Dingen, aber letztlich natürlich zu irgendetwas Konstruktivem. Dies ist durchaus inspiriert von Austin Kleons Zitate-Obsession als auch durch das Projekt „Denkbruchstücke“ von Rahel Alinski (sehr zu empfehlen).…

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Urteilen übers Urteilen: Was ist ein gutes Urteil?

Worum geht es beim Urteilen übers Urteilen? Wir alle Urteilen in unserem Alltag. Ein Nicht-Urteilen ist nicht möglich. Weshalb es spannend ist, sich dieses Vermögen genauer anzuschauen. Daher geht es hier – andenkend – darum, was Urteilen eigentlich ist. Weshalb jeder urteilt und prinzipiell gut urteilen kann. Und warum man Verantwortung für das eigene Urteil…

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Schönheit im Garten

Ich habe wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn ein kleines, im Allgemeinen zappliges, da bewegungsaktives, da entwicklungsbedingt bewegungsaktives Wesen im eigenen Arm verweilt, auf einen verschmutzten Sumpf aus Chlorwasser und Abfällen von Laub- als auch Nadelbäumen zeigend ruft „Eis, Eis!“, während man bemüht ist, aufzuklären, dass es sich lediglich im Winter um…

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#Showyourmusic: Zeitlosigkeit

Liebe Gemeinde, ich setzte mich ans Klavier und spielte euch ein Lied. Doch zuvor schaltete ich die Kamera und das Mikro ein (und settete den ganze Shit up, was wieder eine Ewigkeit dauerte, weil diese amateurhaften Tontechnik-Experimente immer nervenzehrend sind [mal zu leise, mal zu laut], aber ich möchte hier gar nicht klagen) und nahm…

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Fun with Lyrik: Amara oder Harald?

Ich dachte mir heute, nachdem mich Lyrik inspirierte (schön, dass das auch mal wieder passiert), ich mach einen auf Hans Magnus Enzensberger oder Andreas Thalmayr oder Serenus M. Brezengang (usw.) und versuche mich an einem Gedichtexperiment, um selbst mal zu sehen, wie sich eine Inhaltsveränderung auf die Gedichtrezeption auswirkt. Zudem dachte ich mir, auch Frauen…

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#Showyourwork: How to write a loser

Schaut, so arbeite ich: Im August nahm ich an einem Schreibwettbewerb des Züricher Literaturhauses teil. Das Thema variiert monatlich, im August lautete es: Sanftmut. Da ich von Menschen, die mich nicht so gut kennen, für gewöhnlich als das sanftmütigste und eleganteste Wesen der westlichen Welt bezeichnet werde, war es klar, mich diesem Thema widmen zu…

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#Showyourwork: Lyrik über das Urteilen

Vor ca. drei Woche schrieb ich ein Gedicht zum Thema „Urteil und Debatte“. Ich hatte dieses an DUM (Das ultimative Magazin – empfehlenswert!) zur Veröffentlichung gesendet. Das Thema lautete „Panorama statt Pandemie“ und wurde von mir natürlich verfehlt, weshalb es wohl auch nicht abgedruckt wurde. Aufgrund der derzeitigen Debatte um den #Zapfenstreich kommt mir das…

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Urteilen übers Urteilen – I: Was ist Urteilen?

Worum geht es hier? Wir alle Urteilen in unserem Alltag. Ein Nicht-Urteilen ist nicht möglich. Weshalb es spannend ist, sich dieses Vermögen genauer anzuschauen. Daher geht es hier – andenkend – darum, was Urteilen eigentlich ist. Weshalb jeder urteilt und prinzipiell gut urteilen kann. Und warum man Verantwortung für das eigene Urteil besitzt und wie…

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#SoundEmpfehlung: Reckoner – Radiohead

Dieser Song ist wirklich schön: Warum? Weil: er harmonisch und melodisch zwar relativ repetitiv – das kann als langweilig empfunden werden – daherkommt, das Drumming [und die zusätzliche Percussionarbeit] jedoch über jeden Zweifel erhaben ist. Dieses Drumming macht glücklich, und das nicht nur, weil es zu Beginn des Songs unvermittelt einsetzt [auf der 2, i…

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Neu! Disability Story: Markus

Es gibt eine neue Disability Story, hier: Markus Markus muss in seiner Wohngruppe Gewalt anwenden. Er erträgt die Sticheleinen seiner Schicksalsgenossen nicht. Er erträgt die Kälte von Tanja, seiner Betreuerin, nicht, die in ihm ein unveränderbares Übel sieht, gegen das es vorzugehen gilt. Sie sind unheilvoll miteinander in Beziehung, durchsetzt von Argwohn, kleinen und größeren…

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#Showyourwork: Lyrischer Dilettantismus [der Befreiung]

Vor ca. einem Jahr, als ich wieder mehr Lyrik schreiben wollte, versuchte ich, einen Leitsatz für dieses Vorhaben zu entwickeln – eine poetologische Idee, wenn man so will. Also schrieb ich, mich etwas zu ernst nehmend in mein kleines Notizbüchlein: „Ziel: Die Welt genauer zu beschreiben. Durch die Verdichtung von Worten einem Sachverhalt näher kommen.…

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Eine [abgeschlossene] Buchempfehlung

Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin Derzeit lese ich (vergnüglich in der S-Bahn) das schon ältere Buch von Heinz Helle (2014) mit dem sehr netten Titel „Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin“. Ich bin zwar erst auf Seite 39, aber ich möchte dennoch schon eine vorzeitige (super vorsichtige) Buchempfehlung aussprechen, denn spätestens ab jetzt hat…

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#Showyourwork: How to lose at literature

Schaut, so arbeite ich: Im Juni nahm ich an einem Schreibwettbewerb des Autorenforums Berlin e.V. teil. Das Thema lautete „Fernwärme“. Leider hab ich nichts gewonnen *wein*, bis auf die Erfahrung einen Text zu schreiben, über das Thema Bewusstsein – und diese Erfahrung war sehr anregend für mein Bewusstsein…ich empfand Spaß [und andere gute Gefühle]. Außerdem…

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Textempfehlung! Der Angriff!

Neulich, als ich beim Spazieren einen Biber vor dem Ertrinken rettete und im Anschluss über eine Bodenerhebung – beinah – stolperte, weil ich auf meinem digital Device den Literaturwettbewerb des Literaturhaus Zürich durchsuchte, stieß ich auf einen sehr guten, beeindruckenden Text von Simon Schmidt. Und ich empfehle diesen hiermit. Sehr. Ein Satz aus der Geschichte,…

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Ein geiler Text von Simone Scharbert

Das ist der erste Eintrag, toll! Und man muss auch mal „geil“ schreiben, weil etwa „beeindruckend“ zu langweilig und sicherlich ungenügend wäre. Dieser erste Eintrag ist sehr sinnvoll, denn er hält für die Lesende* eine kleine, kurze, aber wundervolle Erfahrung bereit: ein Gedicht von Simone Scharbert, zu finden in der 1. Ausgabe des Online-Magazins „Das…

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