Schönheit im Spiel

Wenn man das Gefühl hat, nichts Gehaltvolles hinzukriegen, auf einer oberflächlichen Wahrnehmungsebene herumzulungern, sich im Abarbeiten zu befinden, statt im Durchdringen oder zumindest Beschäftigen und dieser Zustand beginnt, sich etwas leidvoll anzufühlen, da es dem eigenen (unvollständigen, sehr einseitigen) Ideal vom tiefer denkenden (oder versuchenden) Menschen, der dadurch seine Menschlichkeit überhaupt erst gewinnt, widerspricht, das„Schönheit im Spiel“ weiterlesen

Schönheit im Fernsehgarten

Wenn sich Andrea „Kiwi“ Kiewels Gesicht zu dem teletubbischen Sonnen-Baby-Freude-Konterfei verzieht und nichts daraus hervorscheint als Baby-Freude-Sonnenstrahlen und gleichsam – interpretativ – etwas dunkle Verzweiflung darin aufsteigt, nur etwas vielleicht, eventuell darüber, affektiert glücklich sein zu müssen (weil alles sich zu verselbstständigen in der Lage ist und alles, was man muss, auch Anstrengung erfordert und„Schönheit im Fernsehgarten“ weiterlesen

Schönheit in düsteren Zeiten

Obwohl die Zeiten noch schlimmer geworden sind, in diesem Katastrophenjahrzent, ist heute dennoch Mittwoch und am Mittwoch sollte sich Schönheit zeigen (seit vorvorvorvorvorvorvorvorletztem Mittwoch  zumindest), daher versuche ich es trotzdem. Das Ergebnis: Wenn ein global erschütterndes Ereignis die geistige Kruste liberaler Politiker*innen penetriert und darin Einstellungsänderungen bezüglich einer möglichen Energiewende anregt, auch wenn das Ereignis schrecklich„Schönheit in düsteren Zeiten“ weiterlesen

Schönheit und Technologie

Da heute Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorvorvorvorvorletztem Mittwoch  zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn der ganze elektronisch-digitale Scheiß [wobei „Scheiß“ nicht als naive und stumpfe und kulturpessimistische Abwertung gemeint ist, sondern mindestens so ambivalent, wie wenn man sagt „jetzt esse ich„Schönheit und Technologie“ weiterlesen

Schönheit und Wut

Da heute der erste schöne Donnerstag ist und sich am schönen Donnerstag Schönheit zeigen sollte (seit heute zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn sich das eigene Ego, das eigene Sich-Ernstnehmen, das eigene Sich-prinzipiell-beleidigt-Fühlen aufbäumt und man sich tatsächlich beleidigt fühlt von Dingen, von denen man sich ganz sicher„Schönheit und Wut“ weiterlesen

Schönheit und Zeit

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorvorvorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn Zeit, die man stets zu knapp wähnt, sich unerwartet vor einem ausbreitet, sich niederlegt vor die großen Zehen [und die restlichen], devot gar –„Schönheit und Zeit“ weiterlesen

Schönheit bei der Medienrezeption

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorvorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn Max Spallek und Sonja Koppitz auf Radioeins zu hören sind und mit ihnen halsige Lachgeräusche und verpupsmundigte Formulierungen und das Gefühl aufkommt, dass die„Schönheit bei der Medienrezeption“ weiterlesen

Schönheit im Absagen

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorvorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn man aufwacht an einem Sonntag, in einer Woche, die lang war, in einem Monat, der sich verkleidet als bärtiger Mann an der Kasse, dessen„Schönheit im Absagen“ weiterlesen

Schönheit im Widerspruch

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn ein Mensch, der in Prenzlauer Berg lebt – also an einem Ort, an dem ständig jeder das Gefühl haben muss, sich irgendetwas einfallen zu„Schönheit im Widerspruch“ weiterlesen

Schönheit in der Stromschnelle

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn an einem Tag alles so scheint, als würden Dinge auseinanderfallen, die man fest meint – die faktisch jedoch natürlich stets liquide daherkommen, wie etwa„Schönheit in der Stromschnelle“ weiterlesen

Schönheit auf dem Küchenfensterbrett

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Basilikum, der am Stängel bereits etwas angegarbt, verdorben scheint, etwas modrig und auch schon leicht zu muffen beginnt, wie der Kompost auf der Längsseite eines„Schönheit auf dem Küchenfensterbrett“ weiterlesen

Schönheit in der letzten Woche

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn sich das Jahr dem Ende neigt [als ob Jahre sich neigen könnten wie Trauerweiden] und man sich nicht sicher über diese Neigung ist, ob„Schönheit in der letzten Woche“ weiterlesen

Schönheit im Hirn (und wie Sabine zurecht anmerkte: auch im Herz?)

Es gab wieder einen Versuch. Schönheit zu dokumentieren: Wenn kurz, nach dem Einatmen, mit einer simplen Idee im Kopf – einer übersimplen, unterkomplexen Idee, die eigentlich nicht wahr sein kann, weil sie das unüberwindbar erfahrbare Konzept von Zeit hinterfragt, indem sie behauptet: „alles ist bereits da“ – irgendwo im Brustkorb, relativ mittig, ein Ziehen auftritt,„Schönheit im Hirn (und wie Sabine zurecht anmerkte: auch im Herz?)“ weiterlesen