#Showyourworkprocess II: Gedicht über Kindertage

Nun ist wieder etwas Zeit den Bach runtergegangen (obwohl das klingt zu negativ, vielleicht eher: fruchtlos verstrichen. Ja. Besser) und das Abgabedatum nähert sich nicht nur, ich habe es verpasst – shit! Das ist sehr schade, da dieses Gedicht nun, das annähernd fertig ist, aber auch irgendwie nicht, damit relativ ungelesen und unfertig bleiben wird.„#Showyourworkprocess II: Gedicht über Kindertage“ weiterlesen

Schönheit im Hygienehandeln

Wenn man einer banalen Tätigkeit nachgeht – nehmen wir an, diese Tätigkeit hat mit der Reduktion von Fingernägeln zu tun – und man währenddessen bemerkt, dass diese sich aufgrund einer Abstumpfung des Werkzeugs als schwierig gestaltet, die Keratinplatten an der linken Hand unschön ausfransen statt mit einem satten Schnipp ordnungsgemäß herabzufallen, wenn also ein fleddriges„Schönheit im Hygienehandeln“ weiterlesen

Die Sorglosigkeit

Voller Bauch biszur Speiseröhrenöffnung lümmelndesAusatmen auf ungewaschenen Kissen die Sonnenstürmereien kühl genug man sollte mal danken wenigergrübeln nicht sichzurückziehen gemütlichsich abwenden in Luxus derniemandem zusteht und dennochvergenossen wird doch was tunwenn der Absturz kommt in Trudelflüge in Selbstbezüge man „ganz moderner“ Mensch allesvergisst was zu wichtig ist alsdass es einfallen würde Tag fürweitere Wochen –„Die Sorglosigkeit“ weiterlesen

#Showyourworkprocess: Gedicht über Kindertage

Vor ca. 24 Stunden hatte ich mich entschieden, an einer Lyrik-Ausschreibung zum Thema „Unbeschwerte Kindertage“ (hier, falls jemand ebenfalls mitmachen möchte: https://www.sternenblick.org/lyrikpreis2022/) teilzunehmen und begann natürlich – wie es sich gehört – sofort mit der Arbeit. Ich bin noch etwas ratlos über die Richtung des Gedichtes, inwiefern ich Kindertage tatsächlich als unbeschwert darstellen (und damit„#Showyourworkprocess: Gedicht über Kindertage“ weiterlesen

#Mikroliteratur: Boulevard for Life

Für diesen Zustand gab es nur eine Beschreibung: Delirium wegen verlorenem „Alles“. Also tippte er sich seine gelben Fingerspitzen wund, mit zwei Phones gleichzeitig, während auf dem dritten der bayerische Alleinherrscher kurz angebunden nur, aber zumindest gespielt herzlich, von der besten Wurst erzählte, die er je gegessen hatte. Für einen kurzen Moment, als er ein„#Mikroliteratur: Boulevard for Life“ weiterlesen

#WeirdPoetry: Wenn es glatt läuft

Blutrunst in den Augenfädchenden roten zehntausenddann ochsig schnaufendAbluft durch die Nasenlädchen Wut als Lebensweltkonzeptdas könnte dir so passenausruhn auf den LernterrassenBoy, don’t be a Depp: adept! Dann kommt: rollen durch das Glasin die wunden LückenDiese Scherbe war mal Flaschejetzt steckt sie dir im Rücken Doch dann anstattläuft alles glatt (what?)Die Sitch ganz plötzlich handlebardein Messer„#WeirdPoetry: Wenn es glatt läuft“ weiterlesen

#Filmnotiz: Everything Everywhere All at Once

Zunächst eine Empfehlung: Dieser Film ist ziemlich brillant. Wahnwitzige Schnitte, Perspektiven und Realitätswechsel, ungeheuer lustig-absurde Einfälle (Dildokampf, Ratatouille-Referenz, Kampf mit der Bauchtasche, etc.) – EEAAO hat alles davon und ist eine vielschichtige Filmerfahrung (mein Lieblingsfilm des Jahres). Grob gesagt geht es um Multiversen (ziemlich abgedrehte sogar), Identität, Persönlichkeit, Familie, Berufung (die Protagonistin hat eine wichtige„#Filmnotiz: Everything Everywhere All at Once“ weiterlesen

#WeirdPoetry: Was man sollte

Meinungen sollte man austauschenbevor sie miefenBehauptungen sollte man prüfenbevor sie sich im Weltbild vertiefen Man sollte insgesamt weniger redenmacht doch alle mal Urlaub in Schweden! Wissen zu meinen sollte man hinterfragenbevor man behaupetet zu wissenMan muss ja auch die Hosentüre öffnenvor dem Wasserlissen Man sollte insgesamt weniger sprechenverbringt doch mal einen Abend in der Altstadt„#WeirdPoetry: Was man sollte“ weiterlesen

Debattenbeobachtung: Team Biologie vs. Team Gender

Inhalt: Kommentierung einer hitzigen gesellschaftlichen Debatte und Nachdenken über konstruktives Sprechen. Die letzte Woche über entbrannte (nicht nur) auf Twitter ein Meinungsstreit über einen populärwissenschaftlichen Vortrag bei der „Langen Nacht der Wissenschaft“ der Humboldtuni. Dieser Streit hat eine Vorgeschichte und es scheint (zumindest behaupten das manche Beteiligte) eine Lagerbildung zu geben: Auf der einen Seite„Debattenbeobachtung: Team Biologie vs. Team Gender“ weiterlesen

Ein paar unbegründete Behauptungen

Inspiriert vom Twitterverse #1 Geschlecht ist eine willkürliche, aber begründete Festlegung der biologischen Gemeinschaft. #2 Gemeinschaft ist unter anderem ein Zusammengehörigkeitsgefühl aufgrund bestimmter Merkmale. #3 Merkmale wählt man zur Unterscheidung hinsichtlich gewisser Zwecke oder unbewusst. #4 Unbewusst fühlen wir uns bedroht, wenn jemand an unseren Glaubenssätzen rüttelt. #5 Unsere Glaubenssätze sind das einzige, was manche„Ein paar unbegründete Behauptungen“ weiterlesen

#Mikroliteratur: Daydreaming

Die Laute, die aus ihr herausdrangen, begleitet von leirigem Kieferquietschen und schnarriger Schlecht Laune, die sich zu einem gepflegten Lamentieren zusammendeuten ließen, wirbelten in der Kleinen Wohnung umher, drängten in jeden Spalt abgewohnten Baumaterials und verursachten in ihm nur den einen Wunsch: das wohltuende Liegen in Stille und Dunkelheit, in einer abgesonderten, von der Realität„#Mikroliteratur: Daydreaming“ weiterlesen

Über: Frühlingswetter

Frühlingswetter ist ein Thema, das die Gemüter seit Jahrtausenden erhitzt (oder abkühlt oder irgendwie unstet hinhält, es macht die Gemüter eigentlich eher unzufrieden, aber das dafür so richtig), daher soll an dieser Stelle ein abschließendes Urteil über das beste Wetter fürs Frühjahr gefällt werden. Wahrlich eine sehr einfache Aufgabe. Zur Analyse des Phänomens: Den einen„Über: Frühlingswetter“ weiterlesen

#WeirdPoetry: Der Blumenmann

Anmerkung: Jürgen von der Lippe hat mit diesem Gedicht wenn überhaupt nur marginal etwas zu tun! Ich bin der Blumenmann.Ich sitz am Randund weiß: Blumen! Ich bin der Blumenmann.Ich warte auf dichund klau dir den Tag. Ich bin der Blumenmann.Ich lobe dichfür deine schönen Beete. Wenn ich rededann spricht Rosedann spricht Baumdann spricht auch mal„#WeirdPoetry: Der Blumenmann“ weiterlesen

#Mikroliteratur: Ordnungsdrang

Blumen sind nett. Eine Erkenntnis, die ihn plötzlich traf und die er sogleich abwerten musste, denn – what the fuck? – was war das denn für ein unfundiertes – er konnte ja nicht mal sagen warum -, albernes Urteil, das irgendjemand in ihm für ihn gefällt hatte. Zwar wurde seine schmale Brust etwas warm und„#Mikroliteratur: Ordnungsdrang“ weiterlesen

Empfehlung: The Last Dance

Liebe Gemeinde, auf Netflix gibt es derzeit eine Doku über Michael „Air“ Jordan und die letzte Saison der großen Chicago Bulls zu sehen: „The Last Dance“. Ich bin eigentlich kein Sportfan und schon gar kein Sportglotzer (wenngleich ich mich im Jugendalter eine Zeit lang sehr intensiv für Basketball interessierte), aber diese Doku habe ich weggebincht,„Empfehlung: The Last Dance“ weiterlesen

#ShowYourMusic: Qualitätsaufnahme – 2. Runde

Im Urlaub kam ich dazu, ein bisschen mit der großen Patelka Grabovia und dem ambitionierten Lutz zu jammen und der Song hat sich tatsächlich weiterentwickelt, gar bis hin zu einer – wie ich derzeit denke – letztgültigen Form. Zwar ist auch hier die Aufnahmequalität nicht die beste, aber es sind sowohl ein Hund als auch„#ShowYourMusic: Qualitätsaufnahme – 2. Runde“ weiterlesen

Der Urlaub ist vorbei

Liebe Gemeinde, vielleicht habt ihr es gemerkt, es war ein wenig still, die letzten beiden Wochen, denn: ich war im Urlaub und habe mich fast ein wenig erholt (aber nur fast). Für euch habe ich jedoch eine sehr lehrreiche Videogeschichte mitgebracht und süß ist sie auch noch (bzw. die Protagonisten): Die Backgroundstory dazu ist relativ„Der Urlaub ist vorbei“ weiterlesen

#ShowYourMusic: Qualitätsaufnahme

Ich hab mich mal ein bisschen in meinem Archiv umgeschaut und einen alten Song gefunden, den ich eigentlich immer ganz schön, aber stets sehr unvollständig empfunden habe. Mir ist es (trotz vieler Schraubversuche) bisher nicht gelungen, ein stimmiges, wirklich abgeschlossenes Lied daraus zu machen, aber das muss ja vielleicht auch nicht sein. Der Titel Qualitätsaufnahme„#ShowYourMusic: Qualitätsaufnahme“ weiterlesen

#Mikroliteratur: Das Morgengebet

Würdevoll gehen, selbst empfunden, Tag für Tag. Die eigene sichernd und die der anderen. Nicht selbstversunken und gramvoll, nicht selbstzweifelnd, nicht grotesk und fremd sich fühlend, nicht verstoßen, verstohlen, ungewollt. Nicht einer höheren und ungnädigen Macht unterworfen, sondern mit befreiten, entschleimten Kiemen veratmen, was kommt und was kommen soll. Mit einem Mikrolächeln über die Nichtigkeit„#Mikroliteratur: Das Morgengebet“ weiterlesen

#Lyrik: Geschlechtsverkehr in 34 Zeilen

Hand, Brust.Hand, Brust.Grunz.Hand, Hintern, Schenkel, Bauch, Nase – vertan!Grunz.Brust!Brust!Brust!Hand, Unterleib.Stöhn.Glied, Unterleib.Rein, raus.Hand, Brust.Gebiss, Nase, Brustwarze – Schmerz!Hand, Hintern.Hand, Brust.Hand, Schenkel.Hand, Brust.Hand, Bauch.Hand, Brust.Hand, Chipstüte – vertan!Hand, wieder Brust.Glied, Unterleib – schneller!Stöhn.Brust.Hand.Grunz.Stöhn.Tiergeräusch.Brust.Hand.Grunz.Vase über dem Bett, Kopf.Geschlechtsverkehr, Ende.

Schönheit im Spiel

Wenn man das Gefühl hat, nichts Gehaltvolles hinzukriegen, auf einer oberflächlichen Wahrnehmungsebene herumzulungern, sich im Abarbeiten zu befinden, statt im Durchdringen oder zumindest Beschäftigen und dieser Zustand beginnt, sich etwas leidvoll anzufühlen, da es dem eigenen (unvollständigen, sehr einseitigen) Ideal vom tiefer denkenden (oder versuchenden) Menschen, der dadurch seine Menschlichkeit überhaupt erst gewinnt, widerspricht, das„Schönheit im Spiel“ weiterlesen

#Mystery-Prosa: Die Ordnung aller Dinge

Ein sehr guter (einer der besten) Freunde (der große Kon Gôcher) schrieb unter diesen Text, als er ihn gnädiger Weise im Zusammenhang mit anderen Werken lektorierte: Absurd! Weshalb ich mir dachte, das ist was für euch. Wenn ihr herausfindet, worum es in dem Text geht (etwas Theoretisches, das mir damals durch den Kopf schweiberte), dann„#Mystery-Prosa: Die Ordnung aller Dinge“ weiterlesen

#S-Bahn-Poem

Hier ein neues „Quality-Poem“, nur für euch: die bahn macht rumbelbumsgedanken wie ein apfel – plumpsder sitz am schenkel warm wie bierich – der westernhagen im reviern buch über systemtheorieles ich und die fantasieüber prämissen geht (mit mir) durchluhmann heißt er und nicht lurch-mann, hier muss ich glaub ich raus(!)steig wie ein wassertropfen aus

#Musiktheorie: Bilderbuch

Kürzlich hörte ich auf Radioeins eine der neuen Singles von Bilderbuch („Im not gonna lie“) und Kathrin Wosch laberte ein wenig davon, dass sie nicht verstünde, in welcher Sprache die Lyrics nun eigentlich seien und ob man als Hörer da eine Ahnung haben würde. Dies erinnerte mich an eine der wahrscheinlich künstlerischen Prämissen Bilderbuchs, die„#Musiktheorie: Bilderbuch“ weiterlesen

#Lyrik: Kathedrale

Störsam schleicht unheiliges,leises Getöseum Bank und Beine.Das devote BedürfnisGeschichten zu folgen. Im goldnen Gewitterfehlt nur das Eine.Das, was man Schönheit nennt,ist zementiert,hoch ob der Stadtauf Postkarten gedruckt. Dieser Ort ist alles, was mein Herz nicht ist  Er ist Stein Er ist Prunk Und ist kalt Überfüllt mit begierigen Augen.Und im Takt ihrer Blickeruht der fahle„#Lyrik: Kathedrale“ weiterlesen

Modell der dynamischen Urteilsbildung

Inhalt: Beurteilung des Modells der dynamischen Urteilsbildung von Lex Bos hinsichtlich interessanter Aspekte und einer eventuellen Tauglichkeit für die konstruktive Gestaltung eigener Urteilsprozesse. Auf der langen und zähen Recherchereise über das „Urteilen“ lief mir neulich ein sogenanntes „Modell der dynamischen Urteilsbildung“ über den Weg, was natürlich umgehend mein Interesse weckte. Folgend möchte ich dieses Modell„Modell der dynamischen Urteilsbildung“ weiterlesen

Schönheit im Fernsehgarten

Wenn sich Andrea „Kiwi“ Kiewels Gesicht zu dem teletubbischen Sonnen-Baby-Freude-Konterfei verzieht und nichts daraus hervorscheint als Baby-Freude-Sonnenstrahlen und gleichsam – interpretativ – etwas dunkle Verzweiflung darin aufsteigt, nur etwas vielleicht, eventuell darüber, affektiert glücklich sein zu müssen (weil alles sich zu verselbstständigen in der Lage ist und alles, was man muss, auch Anstrengung erfordert und„Schönheit im Fernsehgarten“ weiterlesen

#ShowYourMusic: Just some Proins

Liebe Gemeinde, schon vor langer Zeit habe ich ein Instrumental „produced“, weil es sich beim Dudeln und Dadeln so ergab. Jetzt dachte ich mir: es ist an der Zeit, es – nach ein paar Probeschraubungen – soweit für die Öffentlichkeit (also die 4 Guys, die hier manchmal reinschauen). Habt Spaß dabei oder andere schöne Dinge!

#Sachlyrik: Wir denken…

…also bin ich, heißt ein Buch, in das ich gerade nebenher reinlese und es ist spannend, da es sich mit Wissen, Wissensillusionen/-konstruktionen und der prinzipiellen Beschränktheit des menschlichen Geistes beschäftigt. Dann kam mir die Idee, um die Inhalte des Buches mit den Inhalten meines emotionalen Apparates gewissermaßen zu koppeln, mich also symbiosemäßig, homöopathisch ganzheitlich, wahrscheinlich„#Sachlyrik: Wir denken…“ weiterlesen

#Lyrik: Ein Gedicht…

…ist nett zu lesenoder gar sehrhat mindestens zehn Buchstabenwahrscheinlich mehrdas Wort “gar” tritt öfter aufgar die meiste Zeithalbgar kommt gar gar nicht vordie Idee ist gut…doch die Welt noch nicht bereit Am tollsten ist esfürs Gedichtdas Thema bleibt im Hintergrundund man eiertund man eiertund man eiertund man eiertund man eiertund man eiertund man eiertund man„#Lyrik: Ein Gedicht…“ weiterlesen

#Korrigierte Sprichwörter II

Irgendjemand muss die Sprichwortlandschaft auf Vordermann bringen. Der Kampf gegen alberne Gemeinplätze und hohle Phrasen geht weiter. Die Catchiness fehlt zwar noch, auf dem Weg zur Allgemeingültigkeit, ich arbeite jedoch daran: Bald geht es weiter. Bis dahin bleibt nur zu sagen: Gut Ding will Weile (Muße, Leidenschaftsschweiß, ein bisschen Glück und Zeitlosigkeit) haben.

Schönheit in düsteren Zeiten

Obwohl die Zeiten noch schlimmer geworden sind, in diesem Katastrophenjahrzent, ist heute dennoch Mittwoch und am Mittwoch sollte sich Schönheit zeigen (seit vorvorvorvorvorvorvorvorletztem Mittwoch  zumindest), daher versuche ich es trotzdem. Das Ergebnis: Wenn ein global erschütterndes Ereignis die geistige Kruste liberaler Politiker*innen penetriert und darin Einstellungsänderungen bezüglich einer möglichen Energiewende anregt, auch wenn das Ereignis schrecklich„Schönheit in düsteren Zeiten“ weiterlesen

Schönheit und Technologie

Da heute Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorvorvorvorvorletztem Mittwoch  zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn der ganze elektronisch-digitale Scheiß [wobei „Scheiß“ nicht als naive und stumpfe und kulturpessimistische Abwertung gemeint ist, sondern mindestens so ambivalent, wie wenn man sagt „jetzt esse ich„Schönheit und Technologie“ weiterlesen

#Korrigierte Sprichwörter

Irgendjemand muss die Sprichwortlandschaft auf Vordermann bringen. Zu lange haben es sich hier alberne Gemeinplätze und hohle Phrasen gemütlich gemacht, doch das hat jetzt ein Ende: Es ist an der Zeit für mehr Wahrheit. Auch beim Vorsichhinreden (mit und ohne den Anderen): Das ist erst der Anfang…und aller Anfang ist schwer (ist immer auch eine„#Korrigierte Sprichwörter“ weiterlesen

Schönheit und Wut

Da heute der erste schöne Donnerstag ist und sich am schönen Donnerstag Schönheit zeigen sollte (seit heute zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn sich das eigene Ego, das eigene Sich-Ernstnehmen, das eigene Sich-prinzipiell-beleidigt-Fühlen aufbäumt und man sich tatsächlich beleidigt fühlt von Dingen, von denen man sich ganz sicher„Schönheit und Wut“ weiterlesen

#Life-Coaching: Abenteuer Leben

Ein Tipp für die Abenteuer-Fan*in von heute: Laut Kabel-1-Redakteuren besteht das Abenteuer Leben darin, Gerichte möglichst in XXL-Größe herzustellen, auch wenn sich dies nur äußerst schwierig gestalten lässt und man bspw. in einer sehr aufwändigen Prozedur – unter Zuhilfenahme von 12 raubeinigen, aber liebenswerten Chaoten – zunächst eine gewaltige gusseiserne Pfanne schmieden muss, in der„#Life-Coaching: Abenteuer Leben“ weiterlesen

#Showyourworkprocess: Arbeit an einem Gedicht – II

Eine Woche ist vergangen und das Gedicht ruhte selig im Hinterzimmer meiner Birne. Nun aber geht es weiter (der erste Teil ist hier zu finden). Mir kam eine Idee zur Strukturierung des bisherigen Inhaltes und zwar: Mir schwebt die visuelle Form eines dreistufigen mindmapähnlichen Netzwerkplanes vor, der vom Zentrum („Lernende Netzwerke“) ausgeht und sich vielfältig„#Showyourworkprocess: Arbeit an einem Gedicht – II“ weiterlesen

Schönheit und Zeit

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorvorvorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn Zeit, die man stets zu knapp wähnt, sich unerwartet vor einem ausbreitet, sich niederlegt vor die großen Zehen [und die restlichen], devot gar –„Schönheit und Zeit“ weiterlesen

Schönheit bei der Medienrezeption

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorvorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn Max Spallek und Sonja Koppitz auf Radioeins zu hören sind und mit ihnen halsige Lachgeräusche und verpupsmundigte Formulierungen und das Gefühl aufkommt, dass die„Schönheit bei der Medienrezeption“ weiterlesen

#Showyourworkprocess: Arbeit an einem Gedicht – I

Ich dachte, es wäre mal wieder an der Zeit, an einem Gedicht zu arbeiten. Also richtig zu arbeiten. Nicht schnell aus einem nebulösen Geisteszustand heraus entwickeln, einer relativ unbewussten Korrektur unterwerfen und abschließen, sondern planvoll, sich zeitnehmend, Aufmerksamkeit und Mühe investierend, ein durchdachtes und durchfühltes Werk schaffen. Also mache ich es einfach mal und lasse„#Showyourworkprocess: Arbeit an einem Gedicht – I“ weiterlesen

Schönheit im Absagen

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorvorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn man aufwacht an einem Sonntag, in einer Woche, die lang war, in einem Monat, der sich verkleidet als bärtiger Mann an der Kasse, dessen„Schönheit im Absagen“ weiterlesen

Ratiopharm-Twins

Die Ratiopharm-Zwillinge sind keine Zwillinge. Abgesehen davon, dass Zwillinge für eine knauschige Gleichzeitigkeit, für Widersprüche und unangenehme Existenzgefühle stehen – denn: der Zwilling ist irgendwie gleich, aber doch anders, er ist alleine und doch verdoppelt, er muss sich seine Identität und seine neuronalen und seelischen Kapazitäten teilen (sagt der Volksmund), er wird nicht auf Partys„Ratiopharm-Twins“ weiterlesen

Schönheit im Widerspruch

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn ein Mensch, der in Prenzlauer Berg lebt – also an einem Ort, an dem ständig jeder das Gefühl haben muss, sich irgendetwas einfallen zu„Schönheit im Widerspruch“ weiterlesen

Bildzeitungslyrik

Der immer wieder erstaunlich schwachsinnige (sorry, but its true) Franz Josef Wagner (Bild) hat einen Beitrag zum derzeit diskutierten Vorschlag einer Parlamentspoet*in verfasst und darin stellvertretend für alle Lyriker ein Gedicht verfasst: Da stehen wir über der tragischen Herde, kommen vom Begräbnis und werfen eine Lerche in die Luft. Wie Tränen ins Weltall. So etwas„Bildzeitungslyrik“ weiterlesen

#S-Bahntext IIIa-d

Etwas spät, aber besser als nie (wahrscheinlich): eine Variation an Ergüssen in der S-Bahn. Vielleicht gefallen euch diese Impressionen: IIIaFischstäbchenfinger, Leopardenhüte [wahrscheinlich künstlich]; Wind eispickelt sich in jede Falte meiner Haut; Laub rollt sich ein wie ein verwundetes TierDrinnen?Nur die Sorge, ob die Physis mitmacht;Ein Wunsch nach Streichholzwärme:…verglimmt wie selbige;Die Kleingartensiedlung im Kryo-Schlaf;Wer weckt sie„#S-Bahntext IIIa-d“ weiterlesen

Schönheit in der Stromschnelle

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn an einem Tag alles so scheint, als würden Dinge auseinanderfallen, die man fest meint – die faktisch jedoch natürlich stets liquide daherkommen, wie etwa„Schönheit in der Stromschnelle“ weiterlesen

#Musiktheorie: Die Dust-Bowl-Progression

Eine der sweetesten Akkordfolgen, die mir in letzter Zeit über den Weg gelaufen war, ist die folgende Progression aus dem Mumford and Sons Song „Dust Bowl Dance“ (das komplette Lied ist hier zu hören): IV (Mollparallele) – IV (Subodminante) – V (Dominante) – I (Tonika) – II (Supertonika) – IV (Mollparallele) – II (Supertonika) –„#Musiktheorie: Die Dust-Bowl-Progression“ weiterlesen

#Showyourworkthoughts: Dialogische Poesie und Urteilen

Worüber ich diese Woche nachgedacht habe: Ich habe darüber nachgedacht, auf welche Art und Weise ich Gedichte lesen sollte. Derzeit konsumiere ich diese sehr schnell, fastfoodartig, das ist eine Schlingerei. Doch Vorhaben wie langsam Lesen und „sich reinfühlen“ finde ich schwierig umsetzbar. In dem gar nicht so uninteressanten Buch „Wie man ein Buch liest“ wird„#Showyourworkthoughts: Dialogische Poesie und Urteilen“ weiterlesen

Schönheit auf dem Küchenfensterbrett

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Basilikum, der am Stängel bereits etwas angegarbt, verdorben scheint, etwas modrig und auch schon leicht zu muffen beginnt, wie der Kompost auf der Längsseite eines„Schönheit auf dem Küchenfensterbrett“ weiterlesen

#Lyrik: Revenge and Riot

Deine Geschichte alsTropfen alsQuarzkorn alsFunke in Flammenals Sonderling den sie zwingenSpielplatzsand zu fressen Die Sehnsucht nach OrkanenDie Uhrwerke brechenDie Gräben zuschüttenDie Wälder entwurzeln Eine Sehnsucht nach GrauenVerwüstung des DickichtsAus Silben umhinterm Gerümpel:die Grasnarben suchen Deine Geschichte alsFliegenflügelschlag alsDackelmagenkrampf alsOrganismus in der ErdeVerrottend am Schluss …doch……bis ans Ende des Kreises… Hoffend auf Stürme

Schönheit in der letzten Woche

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn sich das Jahr dem Ende neigt [als ob Jahre sich neigen könnten wie Trauerweiden] und man sich nicht sicher über diese Neigung ist, ob„Schönheit in der letzten Woche“ weiterlesen

#Musiktheorie: Die einfache Kadenz

Ich dachte mir, ich spiel euch mal eine kleine Akkordprogression vor und zeige euch deren musiktheoretische Hintergründe. Heute: Die einfache Kadenz. Diese ist eine spezifisch festgelegte Akkordfolge (oder Akkordprogression) über die Stufen: I (Tonika) – IV (Subodminante) – V (Dominante) – I (Tonika) Die im folgenden Video gespielte Kadenz enthält einen Dominantseptakkord. Sie lautet also„#Musiktheorie: Die einfache Kadenz“ weiterlesen

Schönheit in der Schokoschnauze

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn man in den Kopf eines Schokoweihnachtsmannes beißt und dieser nicht – schokoweihnachtsmanntypisch – zerbirst, sondern sich fein, mit einem zärtlich knackenden Geräusch vom Rumpf„Schönheit in der Schokoschnauze“ weiterlesen

#Empfehlungen

Musik: Cat Power & Coldplay – Wish i was hereEtwas besinnliches für die Weihnachtszeit, ein einfacher, aber sehr schöner Song (selbst dann, wenn ab 2:16 der Chris-Martin-Schmalz einsetzt, dieser ist – wie aktuell Coldplay immer – ein bisschen drüber). Musik: Wer es nicht so besinnlich mag, kann sich hier den Cowboy Bebop Soundtrack anhören. Ich„#Empfehlungen“ weiterlesen

#Showyourworkprocess: Bayerischer „Techno“?

In diesem Monat bin ich endlich [etwas] dazu gekommen, mich mit Musik zu beschäftigen. Da ich aber natürlich nichts fertig bekommen habe, dachte ich mir, ich zeig euch einfach, was ich gerade mache. Also habe ich mir meine Kamera geschnappt und für euch ein kleines Video gedreht. Um euch ein möglichst dynamisches „live-mit-dabei-Feeling“ zu ermöglichen,„#Showyourworkprocess: Bayerischer „Techno“?“ weiterlesen

Schönheit im Kinderzimmer

Da heute wieder der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorletztem Mittwoch zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn Dave Brubeck sehr einfühlsam [zumindest meint man eine unwahrscheinlich sanfte Bewegung der Finger zu vernehmen, wie diese herabschleichen – geradezu – auf die Tasten]„Schönheit im Kinderzimmer“ weiterlesen

#S-Bahntext

Freitag und heute: S-Bahn. Besser kanns nicht werden. Vielleicht gefällt euch diese Impression: Dreckiges Weiß; Auf den Sitzen – Ränder; wie Kreidesilhouetten; TATORTKÖRPER; Schweiß, Suff, Gilb; Mir rutscht die Socke in den nassen Schuh; bald wird es wärmer; auf Barbados; SICHERLICH; Kälte und Verstimmung; mehr brauche ich nicht.

#Musiktheorie: Jusqu’au bout des cils – Camélia Jordana

Zunächst einmal gilt es, dieses schöne Lied Camélia Jordanas zu empfehlen. Es hat einen sehr netten, unaufgeregten Groove, eine Instrumentalisierung mit grandiosem Timing (und leicht verzögerten Akkordwechseln – spannend), einen zauberhaften Text und zwei musikalische Höhepunkte [die ich später noch näher darstellen möchte]. Hier zunächst jedoch das offizielle Video zur Einstimmung: Natürlich besitzt Cameliá Jordana„#Musiktheorie: Jusqu’au bout des cils – Camélia Jordana“ weiterlesen

#Lyrik: Gewittermoment

Klacker, Schienen, Schuheauf Asphalt, so viele, Betonhellwach, Gesichter aneinander undich bin geboren, so müde. Ich rieche dein Haar,es ist Winter, Kristallich stehe hinter dirund neben mir ist mehrund laut, geschwätzige Luftich bin geboren so …stumm. Ich möchte dir sagenich bin nicht wiesie würden nicht nurvorbei Ich riech nur dein Haar, im Winter, Kristall

Sketching for People

Ein Tipp zum Wochenstart… Ebenfalls ein kleiner Ausblick für die Woche: Es gibt wieder einen Musiktheorie-Beitrag. Beweisstück (Notizen A): Und ich lass mir von euch auf die Finger schauen, bei der Komposition (oh ja, so hochtrabend) eines neuen Songs. Es geht um Bayern und Techno. Oh weh. Bis dahin, euch eine gute Woche!

Schönheit, wenn der Postmann klingelt

Da heute der schöne Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit wann das denn?), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn der Postbote klingelt und sagt „Schön Sie zu sehen!“ und „Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!“, dann ist das nicht nur sehr einfach, vollkommen unscheinbar,„Schönheit, wenn der Postmann klingelt“ weiterlesen

#Experiment: Twitterpoesie

Über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit von Poesie im digitalen Raum Nachdenken über die Form Ich fragte mich die letzte Woche über, als ich so in meinem Schlosspark ein Tässchen Champagner schlürfte und mich grämte über meine Gedanken: Was kann Poesie heutzutage eigentlich noch? Was wäre eine moderne Form für poetische Texte? Welche Voraussetzungen hätte diese?„#Experiment: Twitterpoesie“ weiterlesen

#Empfehlungen

Musik: Camélia Jordana – jusqu’au bout des cils (warum dieser Song „nice“ ist, werde ich euch bald wieder mustheoretisch begründen) Kunst: Tommy Siegel macht bittersweete Comics über Beziehungen und Beziehungserwartungen. Ihr könnte euch das auf Twitter ansehen, auf Facebook oder ihr abonniert seinen Newsletter. Hier mein Lieblingscomic: Street-Kunst: In Lyon füllt der Künstler Ememem beschädigte„#Empfehlungen“ weiterlesen

Schönheit im Hirn (und wie Sabine zurecht anmerkte: auch im Herz?)

Es gab wieder einen Versuch. Schönheit zu dokumentieren: Wenn kurz, nach dem Einatmen, mit einer simplen Idee im Kopf – einer übersimplen, unterkomplexen Idee, die eigentlich nicht wahr sein kann, weil sie das unüberwindbar erfahrbare Konzept von Zeit hinterfragt, indem sie behauptet: „alles ist bereits da“ – irgendwo im Brustkorb, relativ mittig, ein Ziehen auftritt,„Schönheit im Hirn (und wie Sabine zurecht anmerkte: auch im Herz?)“ weiterlesen

#Showyourwork: Lyrisches

Da es hier etwas lyrischer werden soll und da November ist und da dieser düster daherkommt und da nicht nur meine Lyrik interessant ist, sondern die von anderen vielleicht noch viel mehr, da zum Beispiel Robert Gernhardt das sehr gut macht und da man diesen viel öfter lesen sollte, gibt es hier nun eine neue„#Showyourwork: Lyrisches“ weiterlesen

#S-Bahntexte

Diese Woche war ich nur in S-Bahnen und auf Twitter unterwegs. Daher gibts heute nur kurze Textchen, die in einen Tweet passen. Vielleicht gefällt euch ja was davon: IDa steht: Niemeier Mietstation. Brockharter Tattoobeton an der S. Flaumbesetzte Beats auf Radioeins. Alles so flausch-fragil. Wie Kätzchen. Die Trauerweide beugt sich am Kanal zwischen Kleingärten an„#S-Bahntexte“ weiterlesen

#Sätze: über den Geist

Die heutigen inspirierenden Sätze sind von Albert Camus und sie thematisieren die Sehnsucht des menschlichen Geistes nach einem ursprünglichen Prinzip: „So kann der Geist, der die Wirklichkeit begreifen will, erst dann zufrieden sein, wenn er sie auf Denkbegriffe zurückführt. Wenn der Mensch erkennen würde, daß auch das Universum lieben und leiden kann, dann wäre er„#Sätze: über den Geist“ weiterlesen

Schönheit auf dem Schlafzimmerboden

Ein neuer Versuch. Dokumentationen von Schönheit. Hier das Ergebnis: Wenn die Bäume, bei der Schau aus dem Fenster vom Schlafzimmerboden aus – in einem Winkel von ca. 20 Grad, schräg nach oben, so also, dass nur die Baumwipfel zu sehen sind – das einzig Sichtbare sind, vor einem Hintergrund grauer Wolken – graue Wolken jedoch,„Schönheit auf dem Schlafzimmerboden“ weiterlesen

#Musiktheorie: Putzlicht – Nils Frevert

Zunächst einmal gilt es, dieses wirklich schöne Lied von Nils Frevert (Putzlicht) zu empfehlen. Es kommt zwar als „gefälliger“ Popsong daher und mag dem ein oder anderen beim ersten Hören vielleicht nur ein „och“ aus dem Kommunikationsapparat herauskitzeln, wenn man es jedoch bewusst, mit einer Aufmerksamkeit, wie man sie beim Zwiebelschneiden aufzuwenden bereit ist, hört,„#Musiktheorie: Putzlicht – Nils Frevert“ weiterlesen

#Sätze: zur Verständigung

Ich dachte mir, ich zeig euch einfach ein paar gute „Sätze“. Sehr einfach. Simpel geradezu. Sätze, die etwas interessantes bedeuten und die vielleicht inspirieren. Zunächst zu ganz unterschiedlichen Dingen, aber letztlich natürlich zu irgendetwas Konstruktivem. Dies ist durchaus inspiriert von Austin Kleons Zitate-Obsession als auch durch das Projekt „Denkbruchstücke“ von Rahel Alinski (sehr zu empfehlen).„#Sätze: zur Verständigung“ weiterlesen

Probe eines guten Urteils

Inhalt: Ein im sozialen Medium „Twitter“ kommuniziertes Urteil wird reflektiert und auf konstruktive Kriterien geprüft. Lesedauer: ca. 5-10 Minuten. Die Beurteilung der Güte eines Urteiles ist natürlich keine einfache Sache. Man kann Kriterien dazu generieren (folgt noch) und anhand dieser Kriterien urteilen. Dadurch könnte man versuchen formale Aspekte von guten Urteilen zu identifizieren. Ein formal„Probe eines guten Urteils“ weiterlesen

Schönheit im Garten

Ich habe wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis: Wenn ein kleines, im Allgemeinen zappliges, da bewegungsaktives, da entwicklungsbedingt bewegungsaktives Wesen im eigenen Arm verweilt, auf einen verschmutzten Sumpf aus Chlorwasser und Abfällen von Laub- als auch Nadelbäumen zeigend ruft „Eis, Eis!“, während man bemüht ist, aufzuklären, dass es sich lediglich im Winter um„Schönheit im Garten“ weiterlesen

#Showyourmusic: Zeitlosigkeit

Liebe Gemeinde, ich setzte mich ans Klavier und spielte euch ein Lied. Doch zuvor schaltete ich die Kamera und das Mikro ein (und settete den ganze Shit up, was wieder eine Ewigkeit dauerte, weil diese amateurhaften Tontechnik-Experimente immer nervenzehrend sind [mal zu leise, mal zu laut], aber ich möchte hier gar nicht klagen) und nahm„#Showyourmusic: Zeitlosigkeit“ weiterlesen