Komplexgenuss

Es gibt da eine Stimme, die mir sagt: genieße das Komplexe, lass los! Genuss des Komplexen? Der Komplexität? Der Komplexung von Dingen? Au ja! Komplexerei, die immer da ist, die anhaltende, abstrampelnde, abgrabbelnde (alles n bisschen), die sagt: je komplexer desto super! Ich komplexiere zu wenig, meine ich manchmal, dabei schreitet doch auch meine Komplexität voran, täglich, geht gar nicht anders: meine Zellen – voll komplex! Zentrales Nervensystem – wow, noch komplexer, sicherlich! Die Lebensverhältnisse, in die ich geworfen bin – alter Schwede, das komplext! Meine Selbstabwertungsmechanismen – KOMPLEX! Komplexität, voll! Überall da, wo sie nicht ist, ist: meh. Komplex [der die das] ist mein Ding! Ich würd gern drauf stehen, doch geht das alles durch mich durch, in Schichten, in Ebenendingsis – saumäßig komplex eben. Wenn der Bauplan nicht so komplex wäre, wär ichs ja auch nicht. Entkomplexen: Utopie. Verkomplexen: Überflüssig. I love Complexity, but i hate it (makes me dizzy)! Und da ist diese Stimme die sagt: genieß das doch, lass los!
Aber
das ist
mir irgendwie
zu
kompliziert.

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