Schönheit im Spiel


Wenn man das Gefühl hat, nichts Gehaltvolles hinzukriegen, auf einer oberflächlichen Wahrnehmungsebene herumzulungern, sich im Abarbeiten zu befinden, statt im Durchdringen oder zumindest Beschäftigen und dieser Zustand beginnt, sich etwas leidvoll anzufühlen, da es dem eigenen (unvollständigen, sehr einseitigen) Ideal vom tiefer denkenden (oder versuchenden) Menschen, der dadurch seine Menschlichkeit überhaupt erst gewinnt, widerspricht, das man gerne an sich und andere (wahrscheinlich aus Sinnsehnsüchten heraus) anzulegen pflegt, und man sich dann dabei ertappt, blubbernde Geräusche und jauchzendes Blödeln im Spiel zu erzeugen, weil dieses sich in einem Austausch mit einem Wesen organisch ergibt, das solche Ideale noch nicht hat und auch nicht braucht, und man diese umwälzende, humanisierende Kraft der Albernheit zumindest erahnen kann, die sich nicht gut formulieren lässt, dann ist das schön und befreiend und ein bester Mittwoch unter mindestens hunderten.


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