#Lyrik: Kathedrale

Störsam schleicht unheiliges,
leises Getöse
um Bank und Beine.
Das devote Bedürfnis
Geschichten zu folgen.

Im goldnen Gewitter
fehlt nur das Eine.
Das, was man Schönheit nennt,
ist zementiert,
hoch ob der Stadt
auf Postkarten gedruckt.

Dieser Ort ist alles, was mein Herz nicht ist 

  1. Er ist Stein
  2. Er ist Prunk
  3. Und ist kalt

Überfüllt mit begierigen Augen.
Und im Takt ihrer Blicke
ruht der fahle Zauber,
der den Weg zum Himmel ebnen soll.

In Endlichkeit konserviert.
In Ewigkeit.
Amen.

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