Schönheit in düsteren Zeiten

Obwohl die Zeiten noch schlimmer geworden sind, in diesem Katastrophenjahrzent, ist heute dennoch Mittwoch und am Mittwoch sollte sich Schönheit zeigen (seit vorvorvorvorvorvorvorvorletztem Mittwoch  zumindest), daher versuche ich es trotzdem. Das Ergebnis:


Wenn ein global erschütterndes Ereignis die geistige Kruste liberaler Politiker*innen penetriert und darin Einstellungsänderungen bezüglich einer möglichen Energiewende anregt, auch wenn das Ereignis schrecklich in seiner Erscheinung und seinen Implikationen ist und diese Einstellungsänderungen vielleicht wiederum irgendwann geändert werden könnten, bis sie vielleicht gar keine Änderungen mehr sind [wer weiß], dann ist das nicht nur schön, sondern erlösend richtig. Wenn Christian Lindner allerdings plötzlich Sätze sagt wie „erneuerbare Energien sind Friedensenergien“, muss man die Möglichkeit, sich plötzlich in einem Paralleluniversum zu befinden – in dem alles spiegelverkehrt ist, es also bspw. einen lustigen Felix Lobrecht, leckeres Becks, eine kluge Debattenkultur in Deutschland gibt und Fatbikes nie erfunden wurden –, ernsthaft in Betracht ziehen.  


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