Schönheit und Technologie

Da heute Mittwoch ist und sich am schönen Mittwoch Schönheit zeigen sollte (seit vorvorvorvorvorvorvorletztem Mittwoch  zumindest), habe ich mal wieder versucht, Schönheit zu dokumentieren. Hier das Ergebnis:


Wenn der ganze elektronisch-digitale Scheiß [wobei „Scheiß“ nicht als naive und stumpfe und kulturpessimistische Abwertung gemeint ist, sondern mindestens so ambivalent, wie wenn man sagt „jetzt esse ich dieses scheiß gegrillte Käsesandwich“ ohne dabei jedoch der Fastfood-Analogie zu folgen, wonach der Gegenstand mehr Nach- als Vorteile besäße, dieses Wort also lediglich darauf verweisen soll, dass es sich um ein Phänomen mit positiven und negativen Aspekten handelt, die beide extrem sein können und es sich daher um einen schwierig zu beurteilenden Gegenstand handelt] mal kurzzeitig aus und offline ist, dann ist das völlig ok und tut nicht sehr weh und ist gewissermaßen auch schön [ohne jedoch in eine naive und stumpfe – und letztlich auch wieder kulturpessimistische – Nostalgie zu verfallen, die ihr Heil in der Zurücksetzung aller technologischen Fortschritte sieht, sondern kritisch und wach und der Komplexität aller Phänomene im Urteilen gerecht werdend zu bleiben und sich etwas erholt zu fühlen, weil man an einer Blume gerochen hat]. Aber jeden Tag muss man das auch nicht haben.  


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